Besenreiserbehandlung mit Laser

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Wie entstehen Besenreiser?
Die Veranlagung zur Ausbildung von Besenreisern ist erblich. Besenreiser entstehen bei Frauen durch die Einwirkung weiblicher Geschlechtshormone während oder nach der Pubertät und können durch Schwangerschaften zusätzlich begünstigt werden.
Weitere mögliche Ursachen sind Übergewicht oder längeres Stehen im Beruf. Besenreiser bilden sich bevorzugt an den Außenseiten der Oberschenkel aus, können aber auch flächenhaft am gesamten Bein auftreten.

Wie lassen sich Besenreiser wirksam entfernen?
Eine neuere Methode ist die Entfernung der erweiterten Äderchen mit Hilfe eines speziellen Lasers. Hierbei wird die erweiterte Hautvene durch eine gezielte Hitzeeinwirkung zerstört.
Diese wenig schmerzhaften Methoden sind ambulant durchführbar und können beliebig oft wiederholt werden.

Welche Nachteile kann die Laserbehandlung von Besenreisern haben?
Unmittelbar nach der Behandlung kann die Haut für einige Stunden gerötet sein und manchmal auch leicht geschwollen. Selten können sich nach einigen Tagen winzige Krusten bilden.
Nach der Behandlung kann zunächst ein bräunlicher bis gräulicher Schatten der früheren Besenreiser erkennbar bleiben, der jedoch nach einigen Tagen oder Wochen verschwindet.
Was ist nach der Laserbehandlung zu beachten?


Unmittelbar nach der Behandlung sollten Sie sich viel bewegen, d. h. umhergehen oder Radfahren. Vermeiden Sie längeres Stehen oder Sitzen und gehen Sie für 8 - 10 Tage nicht in die Sauna. Auch direkte Sonnenbestrahlung sollte vermieden werden.
Zur Optimierung des Behandlungserfolges sollten Sie 14 Tage nach der Behandlung  Kompressionsstrümpfe tragen.
In den ersten 14 Tagen nach der Laserbehandlung sollte eine starke Erwärmung der behandelten Hautpartien (beispielsweise durch Saunagänge, Vollbäder, Sonnenbestrahlung) vermieden werden.